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SUMMARY:Leave no one behind. Der Kibbuz Nir Oz nach dem 7. Oktober. Ein Ort voller Erzählungen und Perspektiven von Solidarität\, Hoffnung und Resilienz
DESCRIPTION:Beim Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 wurde der Kibbuz Nir Oz im Süden Israels nahezu vollständig zerstört. Viele Bewohner verloren ihr Leben oder Angehörige\, zahlreiche Häuser liegen bis heute in Trümmern. Gleichzeitig wächst der entschlossene Wille der Menschen vor Ort\, Nir Oz wieder aufzubauen – als Ort des Lebens\, der Hoffnung und der Begegnung. \nReferentinnen: \nPetra Hemming\nVorsitzende des Vereins Solidaritätspartnerschaft Bergisch-Gladbach-Nir Oz sowie Ganey Tikvah\nSie berichtet über die aktuelle Lage in Nir Oz mit Foto- und Filmmaterial und gibt uns Einblicke in den Wiederaufbau und die Arbeit der deutschen Volontärsgruppen. \nSonja Bohl-Dencker\nMutter von Carolin Bohl\, die von der Hamas im Kibbuz ermordet wurde.\nSie erzählt von ihren persönlichen Erfahrungen als Angehörige eines Opfers des 7. Oktober sowie Gedanken zu Erinnerung\, Solidarität und gesellschaftlicher Verantwortung. \nEintritt frei \nEine Kooperationsveranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG München mit\nder Europäischen Janusz-Korczak-Akademie und dem Verein Solidaritätspartnerschaft Bergisch Gladbach-Nir Oz e.V.
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SUMMARY:Wie nennt Ihr dieses Land hier? Unter Siedlern. Buchvorstellung mit dem Autor Tuvia Tenenbom
DESCRIPTION:  \nNach seinen Expeditionen „Allein unter Deutschen“ war er allein unter Juden\, Amerikanern\, Flüchtlingen und orthodoxen Juden. Inzwischen verbrachte Tenenbom acht Monate im Westjordanland unter Siedlern und sprach mit allen: religiösen Zionisten\, politisch engagierten Siedlern\, antizionistischen Charedim\, mit Menschen\, die aus wirtschaftlichen Gründen dort leben\, mit Aktivisten\, Journalisten\, Politikern und Palästinensern. \nJe mehr Gespräche er führte\, desto deutlicher wurde: Ein einheitliches Bild lässt sich angesichts dieser komplexen Gemengelage nicht zeichnen. Gewalt verschweigt er nicht: „Ich gebe niemandem einen `Rabatt´. Ich weise nur darauf hin\, dass dies ein kleiner Teil einer äußerst komplexen Geschichte ist – einer Geschichte mit vielen Schichten.“ \nEintritt: 10\,- € \nEine DIG-Kooperationsveranstaltung mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München & Oberbayern
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SUMMARY:Die neue autoritäre Linke. Eine akute Bedrohung für die demokratische Gesellschaft
DESCRIPTION:Von und mit dem Autor Nicholas Potter\nModeration: Shahrzad Eden Osterer (BR) \n  \nMit seinen Recherchen und Reportagen richtet Nicholas Potter\, Journalist und »taz«-Redakteur\, einen eindringlichen Weckruf an die demokratische Gesellschaft\, gegenüber jeglicher Form autoritären Denkens und politischen Extremismus‘ wachsam und mutig zu sein. Auf Demonstrationen\, an Hochschulen\, in den sozialen Medien und Subkulturen ist insbesondere nach dem 7. Oktober 2023 eine Radikalisierung am Werke\, die andere Meinungen verbal und ihre Vertreter körperlich attackiert. Potter\, selbst ins Fadenkreuz dieser Szene geraten\, zeichnet ein eindrückliches Bild der neuen autoritären Linken\, ihrer Netzwerke und Ideologie. \nNicholas Potter\, Jahrgang 1990\, wuchs in der Nähe von London auf\, studierte Englische und Deutsche Literatur am King’s College London. 2013 zog er nach Berlin und absolvierte seinen Master an der Humboldt-Universität. \n  \nEintritt 10\,-  Euro \nAnmeldung erforderlich unter karten@ikg-m.de oder (089) 202 400 491 oder\nunter muenchen@digev.de
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SUMMARY:Wir waren die Zukunft. Leben im Kibbuz
DESCRIPTION:  \nBuchpräsentation und Gespräch\nvon und mit der Autorin Yael Neeman \n Im jungen Berliner Verlag Altneuland erschien 2025 ein hebräischer Klassiker in deutscher Übersetzung\, der die Geschichte der Kibbuz-Bewegung exemplarisch beschreibt. \nYael Neeman wurde 1960 in einem Kibbuz geboren\, den ihre aus Ungarn und Wien geflohenen Eltern 1946 mitbegründet hatten. In »Wir waren die Zukunft« öffnet Neeman Einblicke in das kollektivistische Lebenskonzept ihrer Kindheit und Jugend sowie in die ideologische und soziale Welt dieser bedeutenden Ära der israelischen Geschichte. Es entsteht damit ein Porträt dieses Sozialexperiments\, mit dessen Hilfe in Israel an einer neuen\, utopischen jüdischen Gesellschaft jenseits von Pogromen und Diaspora gearbeitet wurde und wo es heute steht. \nDas Gespräch mit Yael Neeman führt ihre Übersetzerin Lucia Engelbrecht.\nLesung in Deutsch: Ellen Presser \nEintritt: 8 € \nAnmeldung unter: karten@ikg-m.de und unter muenchen@digev.de \n 
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SUMMARY:Der Einfluss des Nationalsozialismus in der arabischen Welt. Vortrag von Jörg Rensmann
DESCRIPTION:November 1941: Der Großmufti von Jerusalem\, Mohammad Amin Al-Husseini\, bei einem Treffen mit Adolf Hitler in Berlin. (HO / AFP) \n  \nNicht erst seit dem genozidalen Angriff einer vernichtungsantisemitischen Terrororganisation auf Israel am 7. Oktober 2023 stellt sich die Frage der Entstehung eines islamischen Antisemitismus und seiner Auswirkungen auf den Nahen und Mittleren Osten\, auf den arabisch-israelischen Konflikt. Welche Rolle spielt dabei der europäische Antisemitismus\, insbesondere der Einfluss des Nationalsozialismus? Dieser Frage wird Jörg Rensmann nachgehen\, um zu diskutieren\, was Konfliktlösungen in der Gegenwart erschwert. \n\n(Jörg Rensmann\, privat) \nJörg Rensmann ist Politikwissenschaftler. Er berät Politik und Zivilgesellschaft in Fragen der Antisemitismusbekämpfung. Als Vorstandsmitglied des Mideast Freedom Forum (MEFF) war er mitverantwortlich für die Entwicklung antisemitismuskritischer Bildungsformate. \nEine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG München \nEintritt frei\nAnmeldung erforderlich!\nAnmeldung bitte unter muenchen@digev.de \n 
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SUMMARY:»Sallah – oder: Tausche Tochter gegen Wohnung«
DESCRIPTION:Spielfilm – Der jemenitische Jude Sallah Shabati wandert mit seiner kinderreichen Familie nach Israel ein. Bis zum versprochenen Einzug in eine Neubauwohnung haust man in einer Baracke in einem Übergangs-Camp. Sallah\, der über seinen Clan wie ein König herrscht\, lebt lieber in den Tag als selbst zu arbeiten. \nIm Lexikon des Internationalen Films heißt es\, der Film schildere mit liebenswürdiger Selbstkritik »den Kampf mit dem modernen technischen Leben und die Schwierigkeiten des jungen Staates: Geistreiche Unterhaltung mit Witz\, Humor und glänzenden Darstellern«. 1964 wurde er als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert und ferner u. a. mit 2 Golden Globes ausgezeichnet. \nEintritt frei. Anmeldung erbeten unter karten@ikg-m.de oder\n(089)202400-491 \nSpielfilm\nIsrael 1964\, 98 Min.\, Originalsprache Hebräisch\, dt. F.\nRegie: & Drehbuch: Ephraim Kishon\nProduktion: Menahem Golan\, Musik: Yohanan Zaray\nKamera: Floyd Crosby & Nissim Leon\nDarsteller: Chaim Topol als Sallah Shabati\, Geula Nuni als\nHabbubah Shabati\, Gila Almagor als Bathsheva Sosialit u.v.a.
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SUMMARY:My Red Nose - Szenische Lesung
DESCRIPTION:  \nDie DIG – AG München ist Kooperationspartner bei der szenischen Lesung von: \n„Meine Rote Nase“ am 28. Oktober 2025 \nDer 13. Oktober markiert einen Tag der Hoffnung. Die Freilassung der Geiseln aus der Gefangenschaft der Hamas könnte einen ersten Schritt hin zu einem friedlichen Zusammenleben von Israelis und Palästinensern darstellen – könnte. Voraussetzung ist\, dass beide Seiten den Weg zueinander finden.\nAn diesem Tag möchten wir ein Zeitfenster öffnen\, um einen Dialog zu ermöglichen\, der Brücken bauen und langfristigen Frieden fördern kann. \nDiese szenische Lesung basiert auf Interviews mit Überlebenden des Terrorangriffs vom 7. Oktober\n  Stimmen von Mut und Hoffnung \nIm Mittelpunkt stehen die Geschichten von Menschen\, die den Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 in Israel überlebt haben\, sowie die Erfahrungen von Ärzt:innen\, Pflegekräften und Helfenden im Krankenhaus Barzilai. \nDer Autor Ilja Domanov\, hat in dieser extremen Situation mit Verwundeten\, Angehörigen und dem medizinischen Personal gesprochen. Aus diesen Begegnungen entstand ein einzigartiges Theaterstück\, das Hoffnung und Menschlichkeit inmitten von Gewalt und Schmerz sichtbar macht. Die Lesung wird von Mitgliedern des Malenky Theaters aus Tel Aviv vorgetragen.Diese Lesung ist mehr als Theater: Sie ist ein Zeugnis\, das berührt\, aufrüttelt und Hoffnung schenkt – ein Abend gegen das Vergessen und für Menschlichkeit. \nWann: 28. Oktober 2025\nSprache: Deutsch & Englisch\,\nDauer: ca. 90 Minuten + Diskussion\, Einlass: ab 18:30 Uhr\, Beginn:19:00 Uhr \n\nEine Kooperation mit der Europäischen Janusz-Korczak-Akademie u.a.
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LOCATION:Kulturzentrum Gorod
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SUMMARY:Marokko und seine Juden: über Identität\, Erinnerung und neue Brüche
DESCRIPTION:Ein Vortrag von Dr. Abderrahmane Ammar \nMarokko gilt als das muslimische Land mit der tiefsten kulturellen Verbindung zum Judentum – ein Beziehungsgeflecht aus Nähe\, Spannung und gegenseitigem Einfluss. „In jeder israelischen Familie gibt es jemanden mit marokkanischem Blut – das ist Realität.“\nMit diesem Satz sorgte der marokkanische Außenminister Nasser Bourita beim Negev-Gipfel im März 2022 für Aufsehen – und verwies auf ein Erbe\, das weit über diplomatische Gesten hinausreicht. \nHeute leben noch rund 3000 Jüdinnen und Juden in Marokko. Doch die Spuren jüdischen Lebens durchziehen das Land in viel größerem Maße: Historische Verschmelzungen haben dazu geführt\, dass viele muslimische Marokkaner jüdische Wurzeln in ihrer Familiengeschichte tragen. Namen wie Mohamed Cohen wirken kaum ungewöhnlich\, jüdische Ortsnamen und heilige Stätten prägen weiterhin das kulturelle Gedächtnis – oft besucht von Muslimen auf der Suche nach Segen (Baraka). \nDie jüdische Gemeinschaft in Marokko durchlebte besonders herausfordernde Phasen – etwa während des Vichy-Regimes in der französischen Kolonialzeit\, nach der Gründung des Staates Israel sowie im Zusammenhang mit dem Sechstagekrieg von 1967. Auch der aktuelle Krieg im Gazastreifen belastet das Verhältnis vieler Marokkaner zu Israel und wirkt sich auf das gesellschaftliche Klima gegenüber marokkanischen Juden aus \nWas bleibt von dieser geteilten Geschichte? Welche Narrative über Judentum\, Israel und die Shoah kursieren heute in Marokko – und unter Marokkaner:innen in Europa? \nDieser Vortrag nimmt Sie mit auf eine Spurensuche zwischen Erinnerung und Gegenwart. \nEine Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft\, AG München \nV110616 – Vortrag          Einstein 28 \nDr. Abderrahmane Ammar · Bildungszentrum · Vortragssaal 1 · Einsteinstr. 28 · mo 19.00 bis 20.30 Uhr · 20.10.2025 · € 10.– · Restkarten vor Ort · Auch mit MVHS-Card · barrierefrei \nwww.mvhs.de/kurse/460-C-V110616 \n\n……… \nAbderrahmane Ammar wurde 1982 in eine Amazigh-Familie im Süden Marokkos geboren. Nach seinem Umzug nach Deutschland im Jahr 2007 setzte er sein Studium der Soziologie und Islamwissenschaften in Bamberg fort. Seit 2012 lebt und arbeitet er in Berlin als Autor und freier TV-Journalist. 2019 promovierte er an den Universitäten Marburg und Marrakesch mit einer Dissertation über die „Religiosität und Identität junger Marokkaner in Deutschland“. 2023 veröffentlichte er das Arbeitspapier „Traditionen\, Kontinuitäten und Veränderungen: Narrative und Diskurse über Jüdinnen und Juden in Marokko“. \n  \nFoto: privat \n 
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LOCATION:Offene Akademie der Münchner Volkshochschule\, Einsteinstraße 28\, Vortragssaal 1
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SUMMARY:Durch Bagdad fließt ein dunkler Strom. Lesung und Gespräch
DESCRIPTION:Das vergessene Judentum im Irak \n\n„Durch Bagdad fließt ein dunkler Strom“\nLesung und Gespräch mit der Autorin Mona Yahia \nIn ihrem Roman „Durch Bagdad fließt ein dunkler Strom“ entführt Mona Yahia den Leser in die versunkene\, vernichtete Welt des ehemaligen irakischen Judentums. In sprachlich dichten Schilderungen der Kindheit und Jugend ihrer Protagonistin Lina lässt sie das Alltagsleben\, die Gebräuche und Feste einer jüdischen Familie in der Vielvölkerstadt Bagdad mit ihrer reichen\, legendären Geschichte lebendig werden. Zugleich schildert sie die europäischen Einflüsse und die dramatischen politischen Entwicklungen im Irak der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts\, die letztlich dazu führten\, dass sich die Familie der Protagonistin\, wie fast alle Juden im Irak\, zur Flucht (über die iranische Grenze) gezwungen sah. \nLesung und Gespräch der Autorin Mona Yahia mit der Moderatorin Shahrzad Osterer. \nMona Yahia ist in Bagdad aufgewachsen und floh 1970 mit ihrer Familie aus dem Irak nach Israel.\nHeute lebt sie als freie Autorin in Köln. „Durch Bagdad fließt ein dunkler Strom“ ist ihr viel beachteter erster Roman. Er wurde im Jahr 2001 mit dem Jewish Quarterly Wingate Prize ausgezeichnet. \nShahrzad Osterer ist in Teheran aufgewachsen\, arbeitet als Journalistin u.a. für den Bayerischen Rundfunk und hat sich vor allem mit den Themen Iran\, Antisemitismus und Frauenrechten weltweit einen Namen gemacht. \nEine Kooperation der Offenen Akademie der Münchner Volkshochschule mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft\, AG München \nAnmeldung (ab etwa 1.9.2025) unter: \nV240010 – Lesung           Einstein 28 \nMona Yahia · Bildungszentrum · Vortragssaal 1 · Einsteinstr. 28 · so 11.00 bis 12.30 Uhr · 12.10.2025 · € 10.– · Restkarten vor Ort · Auch mit MVHS-Card · barrierefrei \nwww.mvhs.de/kurse/460-C-V240010 \n 
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SUMMARY:Mahnwache zur Erinnerung an den 7.Oktober 2023. #Remember together
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SUMMARY:From Bagdad to Kolkata - Public Lecture with Dr. Lipika Pelham
DESCRIPTION:(Volkswagen Momentum Fellow\, Munich Research Centre for Jewish-Arabic Cultures):\n„The Vamp of Baghdad: Jewish actresses shaping Indian cinema’s Golden Age“ \nVortrag in englischer Sprache \nEine Veranstaltung unserer Veranstaltungspartner der Abteilung für Judaistik am Lehrstuhl für den Nahen und Mittleren Osten der LMU\n\n \nDr. Lipika Pelhams Forschung beleuchtet die Geschichte der Bagdadi-jüdischen Gemeinden in Indien und eröffnet damit ein faszinierendes Kapitel in der Geschichte dieser Diaspora. Im Rahmen ihres laufenden Projekts „From Babylon to Kolkata: Jews of the Near East United by Exile“ wirft der Vortrag ein Licht auf die prägende Rolle jüdischer Schauspielerinnen aus Kolkata und Mumbai im frühen indischen Kino des 20. Jahrhunderts. Diese jüdischen Frauen aus dem Nahen Osten verkörperten tabubrechende „indische“ Rollen – von kettenrauchenden Vamps bis zu Femme fatales – und traten auch als Produzentinnen auf\, die Kassenschlager über ihre eigenen erfolgreichen Produktionsfirmen herausbrachten. \nPelham zeigt\, wie diese jüdischen Künstlerinnen zwischen mehreren Identitäten navigierten: Sie bewahrten ihr jüdisch-arabisches Erbe und engagierten sich zugleich in der populären Kultur Indiens\, wo sie zu einigen der bestbezahlten Schauspielerinnen der aufstrebenden Filmindustrie wurden. Pramila\, Sulochana\, Rose\, Romila und Nadira – um nur einige zu nennen – stellten sich gesellschaftlichen Vorurteilen gegenüber Frauen im Schauspielberuf und überwanden Sprachbarrieren\, als der Übergang von Stummfilm zu Tonfilm in den 1930er-Jahren stattfand. Diese Frauen wurden zu bekannten Namen und prägten die Entwicklung dessen\, was wir heute als Bollywood kennen. Vom Stummfilm über den Tonfilm bis zum Farbfilm verkörperten sie das Ideal der modernen indischen Frau und vermittelten eine fortschrittliche gesellschaftliche Botschaft\, die es Frauen ermöglichte\, ohne Stigmatisierung im Kino Fuß zu fassen. \nPelhams interdisziplinärer Ansatz – sie verbindet ihre wissenschaftliche Expertise zu jüdischen Diasporagemeinschaften mit ihrer früheren Tätigkeit als BBC-Redakteurin für den Nahen Osten und als preisgekrönte Dokumentarfilmerin – erlaubt einzigartige Einblicke in die außergewöhnlichen Karrieren dieser Frauen. Der Vortrag bietet zudem einen umfassenden Überblick über die Geschichte der Bagdadi-jüdischen Besiedlung in Indien seit der Mitte des 18. Jahrhunderts. Begleitend wird ein Dokumentarfilm gezeigt\, der die Rollen der jüdischen Schauspielerinnen des frühen 20. Jahrhunderts im Spannungsfeld zwischen Geschlecht\, Judentum und moderner indischer Gesellschaft porträtiert. \n \nDr. Lipika Pelham’s research explores the history of Baghdadi Jewish communities in India\, examining an intriguing chapter in this diaspora story. As part of her ongoing project\, “From Babylon to Kolkata: Jews of the Near East United by Exile\,” this lecture will shed light on the foundational role of Jewish women actors from Kolkata and Mumbai in early twentieth century Indian cinema. They were Middle Eastern Jewish women playing taboo breaking ‘Indian’ characters\, ranging from chain-smoking vamps to femme fatales\, as well as producers\, releasing blockbuster films through their own successful production houses. \nPelham demonstrates how these Jewish performing artists navigated between multiple identities in India\, maintaining their Judeo-Arabic heritage while engaging with mainstream culture\, emerging as some of the highest paid actors in the burgeoning Indian film industry. Pramila\, Sulochana\, Rose\, Romila and Nadira – to name a few – fought social prejudices against women as actors\, and overcame language barriers\, as the industry shifted from silent films to ‘talkies’ in the 1930s. These women became household names and would continue to flourish in what we know today as Bollywood. From silent to talkies to technicolour\, they represented the model of the modern Indian woman\, delivering a progressive social message that would create stigma-free opportunities for women in cinema.  \nPelham’s interdisciplinary approach\, combining her scholarly expertise on Jewish diasporic communities with her previous role as a BBC Middle East editor and award-winning documentary filmmaker\, offers unique insights into what launched these women’s extraordinary careers. This lecture will present a comprehensive history of Baghdadi Jewish settlement in India from the mid eighteenth century. A documentary film will be presented alongside\, showcasing the roles of early twentieth century Jewish actresses as they manoeuvred between gender\, Judaism and Indian modernity. \nhttps://www.jewisharabiccultures.fak12.uni-muenchen.de/news/public-lecture-with-dr-lipika-pelham-volkswagen-momentum-fellow-munich-research-centre-for-jewish-arabic-cultures-the-vamp-of-baghdad-jewish-actresses-shaping-indian-cinemas-golden-ag/ \nhttps://www.seidlvilla.de/programm-detail/public-lecture-with-dr-lipika-pelham-the-vamp-of-baghdad-jewish-actresses-shaping-indian-cinema-s-golden-age‘ \nEs wird um Anmeldung bis zum 29.09.2025 gebeten unter jac@culture.lmu.de \n 
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SUMMARY:Wenn der Raketeneinschlag zum Ziel wird. Der Raketeneinschlag im Soroka Medical Centre
DESCRIPTION:Digitaler Israel-Talk \nDie DIG – AG München freut sich\, eine zweite Veranstaltung in Kooperation mit dem Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München anbieten und auf diese Weise den Dialog mit unserer Partnerstadt Be´er Sheva\, die massiv durch die Raketenangriffe getroffen wurde\, fortsetzen zu können. \nDer Link zur Veranstaltung wird Ihnen nach Ihrer Anmeldung unter muenchen@digev.de zugeschickt. \nProgramm: \n Begrüßung \nPhilipp Pohlmann Leiter Kooperation Israel\, Referat für Arbeit und Wirtschaft\, LH München\nBettina Nir-Vered\nVorsitzende\, Deutsch-Israelische Gesellschaft München \nGrußwort  \nTalya Lador-Fresher\nGeneralkonsulin des Staates Israel \nImpuls aus der Verwaltung:    \nWenn kritische Infrastruktur ins Fadenkreuz gerät  \nChaya Ekstein-Koppel\nHead of Hospital Economics Team\, Israeli Ministry of Health \n  \nLive von vor Ort:   \n Klinikbetrieb zwischen Krise\, Wiederaufbau und Innovationsbedarf  \nProf. Dr. Shlomi Codish   \nDirector General\, Soroka Medical Center Be’er Sheva \n  \n  \n  \nIm Anschluss: Austausch und Diskussion  \nSchlusswort  \nYehoshua Chmiel\nVizepräsident\, Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern \nDies ist eine gemeinsame Veranstaltung des Referats für Arbeit und  \nWirtschaft der Landeshauptstadt München\, des israelischen  \nGeneralkonsulats für Süddeutschland\, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft München sowie der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.
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SUMMARY:Die Liebe zum Hass. Israel\, 7. Oktober 2023 Abdel-Hakim Ourghi im Gespräch mit Michael Wolffsohn und Buchpräsentation
DESCRIPTION:                                \nOurghi\, Abdel-Hakim © Rita Eggstein                  © Michael Wolffsohn \nDer 7. Oktober 2023 markiert einen neuen tragischen Höhepunkt der Gewalt im Nahostkonflikt. Praktisch in Echtzeit wurde die Welt über die Sozialen Medien Zeuge eines unerträglichen Massakers. Das mörderischste Pogrom an Juden seit dem Zweiten Weltkrieg und seine Folgen haben die Welt erschüttert und verändert. Doch woher kommt die am 7. Oktober offen gezeigte Lust am Leid des Feindes? \nIn seinem neuen Buch „Die Liebe zum Hass“ liefert der Freiburger Islamwissenschaftler und Religionswissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi eine eindringliche Analyse des Terrorangriffs der Hamas am 7. Oktober 2023. Seine These: Es gibt im politischen Islam eine Kultur der Verachtung\, eine „Liebe zum Hass“\, die für viele Muslime mobilisierend wirkt.\nWie kann man durch konstruktive\, politische wirtschaftliche uns soziale Alternativen gegen die Sprache des Hasses angehen? Dieser Frage wird Abdel-Hakim Ourghi im Gespräch mit Michael Wolffsohn nachgehen und das Publikum zur Diskussion einladen. \nAbdel-Hakim Ourghi wurde 1968 in Algerien geboren\, studierte in Oran und Freiburg Philosophie und Islamwissenschaft. Seit 2011 leitet er den Fachbereich Islamische Theologie und Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg.\nProfessor Michael Wolffsohn\, ist einer der führenden Experten für die Analyse internationaler Politik und die Beziehungen zwischen Deutschen und Juden auf staatlicher und religiöser Ebene. \nDie Moderation des Abends übernimmt der Sonntagsblatt-Redakteur Markus Springer\, Lektor des Buches „Die Liebe zum Hass“. \nDer Eintritt ist frei.\nAnmeldung bitte bis spätestens 21.7. an Susanne Manz: smanz@claudius.de oder telefonisch unter\n(089) 12 172 – 156 oder direkt beim Salon Luitpold (z.B. bei Tischreservierungen)\ns. https://www.cafe-luitpold.de/salon-luitpold-die-liebe-zum-hass-25-07-2025-1900-uhr/ \n 
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SUMMARY:Frauen im Judentum
DESCRIPTION:Was sagt das Judentum über die Rolle der Frau?\nWelche Perspektiven gibt es – traditionell und modern?\nUnd was wollten Sie dazu vielleicht schon immer fragen? \nWir laden Sie herzlich zu einer spannenden Veranstaltung ein\, bei der Sie genau diesen Fragen nachgehen können.\nDie Veranstaltung ist kostenlos. \nAnmeldung erforderlich unter:\nmuenchen@digev.de
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SUMMARY:Fenster ohne Aussicht. Tagebuch aus Tel Aviv. Ein Abend mit Dror Mishani
DESCRIPTION:Moderation: Richard C. Schneider\nLesung: Robert Dölle (Residenztheater)\nSprachen: Englisch & Deutsch (mit einer Lesekostprobe auf Hebräisch) \nDror Mishani ist am 7. Oktober 2023 Gast eines Krimi-Festivals in Frankreich\, als ihn die Nachrichten aus Tel Aviv erreichen: Seine Frau ist mit seiner Tochter in einen Luftschutzbunker geflohen. Verwackelte Videos zeigen\, wie bewaffnete Männer israelische Siedlungen nahe der Grenze zum Gaza-Streifen angreifen. Für ihn beginnt an diesem Tag ein neues Schreiben: „Ich habe angefangen\, Kriminalromane zu schreiben\, um die Wahrheit menschlicher Gewalt zu dokumentieren und den Versuch zu unternehmen\, sie zu verstehen\, sage ich auf dem Podium. Aber was habe ich denn gewusst über das Böse und über Gewalt?“\n\nEntstanden ist ein leises\, tiefgründiges Tagebuch in Zeiten des Krieges (Diogenes Verlag\, Zürich\, 2024). \nEintritt 8\,- €\, für Schüler\, Studenten und Münchenpass-Inhaber freier Eintritt\nAnmeldung unter karten@ikg-m.de oder (089) 202400-491
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SUMMARY:Israeltag 2025
DESCRIPTION:Wie jedes Jahr sind die DIG – AG München und das Junge Forum auf dem Israeltag (s.o.) präsent.\n\nDieses Jahr steht der Israeltag unter dem Motto:\n60 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Israel und Deutschland\n\nWir freuen uns über Ihr/euer Kommen!
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SUMMARY:Israelische Realitäten nach dem 7. Oktober - Ein Vortrag von Oliver Vrankovic
DESCRIPTION:Der Judenmord im westlichen Negev am 7. Oktober hat Israel als materiellen Schutzraum für Juden nachhaltig erschüttert und die Gesellschaft traumatisiert. In der Geiselnahme findet die Grausamkeit ihre Fortsetzung und beschwört Bilder des Holocaust herauf. Das Versprechen Nie Wieder wurde gebrochen. Der 7. Oktober ist für die Israelis nicht abgeschlossen und die Aufarbeitung eine schwierige Herausforderung.\nIdeologien wurden erschüttert und fest gepflegte Überzeugungen haben sich als falsch erwiesen.\nEin Schwerpunkt des Vortrags ist die Auseinandersetzung mit der Ideologie der Linkszionisten und was nach dem 7.10. davon übrig blieb.\nEin weiterer Schwerpunkt ist die Erörterung der Möglichkeit eines Neuanfangs für die israelische Gesellschaft\, der durch das fortwährende Trauma\, die wieder ausgebrochene Spaltung der Gesellschaft\, die Undenkbarkeit eines Auskommens mit den Palästinensern und die großen Bedrohungsszenarien in der Region und des weltweiten Antisemitismus eine große Herausforderung darstellt.\nAn den Realitäten\, die Israelis zum Umdenken gezwungen haben\, lassen sich auch von deutschen Medien und Entscheidungsträger*innen gepflegte Irrtümer aufdecken. Irrtümer\, die es dringend zu vermeiden gilt. \nOliver Vrankovic hat die überfallenen Kibbuzim besucht\, mit vielen Überlebenden\, Angehörigen von Ermordeten und Gefallenen sowie mit Reservisten und Evakuierten gesprochen\, viel über zivilgesellschaftliches Engagement berichtet und viele Diskussionen mit linkszionistischen Funktionären und Aktivisten geführt und über ein Jahr hinweg aufmerksam die Nachrichten\, Expert*innenrunden und die Stimmung auf der Straße verfolgt und festgehalten. Als Vorsitzender der DIG Stuttgart fragt er stetig danach\, was die Aufgabe der deutschen Israelsolidarität in diesen Tagen ist. \nAnmeldung über\nmuenchen@digev.de
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LOCATION:Der Veranstaltungsort wird bei Anmeldung bekannt gegeben.
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SUMMARY:»Everybody be cool« - Lesung und Gespräch mit dem israelischen Schriftsteller Assaf Gavron
DESCRIPTION:Moderation: Günter Keil \n  \nLesung: Armand Presser \n  \nIn einer nicht allzu fernen Zukunft steht eine junge Frau inmitten einer Pandemie in einer virtuellen Schlange vor einem virtuellen Bankschalter\, da geschieht das Unglaubliche: ein Banküberfall. Mithilfe von »Eiser«\, ihrem KI-gestützten Helfer\, versucht sie herauszufinden\, was ein Banküberfall überhaupt ist. Doch je weiter sie forscht\, desto unklarer wird\, was wirklich geschieht – und wie man sie zweifelsfrei erkennen kann: die Wirklichkeit. Soviel zum Inhalt der ersten von zwei Erzählungen\, mit denen Gavron die Realität seiner Heimat auszuloten versucht. \n  \nAssaf Gavron\, geb. am 21.12.1968 in Arad\, wuchs in Jerusalem auf\, studierte in London und Vancouver und lebt heute in Tel Aviv. Der Bestsellerautor arbeitet auch als Übersetzer ins Hebräische u. a. von Jonathan Safran Foer\, Philip Roth und J. D. Salinger. Ferner schreibt er Songs und singt. Sein jüngster Erzählband erscheint im Luchterhand Verlag (München 2025). \nEintritt 8 Euro\, für Schüler\, Studenten und Münchenpass-Inhaber freier Eintritt \nAnmeldung: \nerbeten im Büro des Kulturzentrums\, Email: karten@ikg-m.de oder Tel.: (089) 202 400-491 \n 
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SUMMARY:Im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit - Podiumsgespräch »Ich sehe was\, was Du nicht siehst. Deutschland. Israel. Einblicke«
DESCRIPTION:mit den Mitwirkenden aus dem gleichnamigen Buch \nJenny Havemann und Petra Pau \n Moderation: Dr. Alexandra Nocke\, Begrüßung: Bettina Nir-Vered\, DIG München \nÜber die Verbindungen zwischen Deutschland und Israel wird viel geschrieben und meinungsstark gestritten. Vor dem Hintergrund des Hamas-Terrors vom 7. Oktober 2023 und Israels Kampf an sieben Fronten haben sich die Gräben weiter vertieft. Die Kulturwissenschaftlerinnen und Kuratorinnen Alexandra Nocke und Teresa Schäfer stellten zwischen 2017 und 2024 35 Menschen zwei Fragen: »Woran denkst du\, wenn Du an Israel denkst? Woran denkst du\, wenn du an Deutschland denkst?«. \nZwei der Befragten kommen nach München: Die Unternehmerin und Bloggerin Jenny Havemann\, 1986 geb. in der Ukraine\, aufgewachsen in Hamburg\, seit 2010 in Israel lebend; und Petra Pau\, geb. 1963 in Ost-Berlin\, 1998 für Die Linke in den Bundestag eingezogen\, ab 2006 eine der Vizepräsidentinnen des Deutschen Bundestags. \n  \nAnmeldung: \nerbeten im Büro des Kulturzentrums\, Email: karten@ikg-m.de oder Tel.: (089) 202 400-491 \nEintritt 8\,- Euro; für Schüler\, Studierende und Münchenpass-Inhaber frei
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SUMMARY:Ausflug zum ehemaligen DP-Lager Föhrenwald
DESCRIPTION:DP-Lager Föhrenwald\n\n\n\n\n \n\n\nFoto einer Frau unter dem Ortsschild des DP-Lagers Föhrenwald\, 1945. (Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald e.V.) \, aus Historisches Lexikon\, Bayerns \n\n\nvon Rhiannon Moutafis \nDas Lager Föhrenwald\, etwa 30 km südlich von München gelegen\, war das am längsten bestehende Lager für jüdische Displaced Persons (DP) in Europa. Von Oktober 1945 bis Februar 1957 lebten jüdische Holocaust-Überlebende in einer kleinen Enklave mit dem Charakter eines osteuropäischen Shtetls (jiddisch: jüdisches Dorf\, Kleinstadt). Zwar waren die United Nations Relief and Rehabilitation Administration (UNRRA)\, später die International Refugee Organisation (IRO) und ab 1951 die bayerischen Behörden für das Lager verantwortlich\, doch verwalteten die Bewohner das Lager zu einem großen Teil selbst. Zudem war das DP-Lager Föhrenwald für viele jüdische Überlebende nach dem Krieg Drehscheibe für die Einreise nach Israel. \nZur Dauerausstellung \nEin kleiner Ort hat in kurzer Zeit große Geschichte geschrieben: ab 1940 als NS-Siedlung für deutsche RÜSTUNGSARBEITER\, ab 1945 als Rettungsort für Überlebende des KZ-TODESMARSCHES und als Fluchtpunkt für jüdische DISPLACED PERSONS und ab 1956 als neue Heimstätte für katholische HEIMATVERTRIEBENE. In Waldram\, ehemals Föhrenwald\, ist Geschichte wie im Zeitraffer erlebbar. Bis heute finden sich hier Spuren dieser einzigartigen Migrationsgeschichte. Der Erinnerungsort BADEHAUS erzählt in seiner Ende 2018 eröffneten multimedialen Dauerausstellung auf über 900 qm und 3 Stockwerken von dieser Lokalgeschichte mit internationaler Ausstrahlung \nProgramm \n(Anreise entweder mit dem eigenen PKW oder mit dem MVV ab München\, genaue Infos erhalten Sie bei Anmeldung)\n11.00 Uhr Beginn des Vortrags und der Führung durch die Vereins- und Museumsleiterin Dr. Sybille Krafft\,\nBesichtigung der Ausstellungen vor Ort\n13.00 Uhr (ca.) Mittagspause und Imbiss „kosher style“ im Badehaus (Quiches\, Salat\, Getränke\,\nKaffee\, Gebäck)\n14.00 Uhr (ca.) Angebot eines Rundgangs durch das ehemalige Lager Föhrenwald\n15.00- 15.15 Uhr (ca) Rückfahrt \nSelbstfahrer mit dem PKW treffen bitte um etwa 10.45 zur Führung im Erinnerungsort Badehaus\, Kolpingplatz 1\, 82515 Wolfratshausen\, ein. \nWichtige Info für alle Teilnehmer:\nBei diesem Ausflug fallen pro Person Unkosten in Höhe von 6 € (erm. 3 €) Eintritt\, sowie 20 € für den Mittagsimbiss an.
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LOCATION:Erinnerungsort Badehaus – Wolfratshausen\, Kolpingplatz 1\, Wolfratshausen\, 82515
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SUMMARY:(Israelbezogener) Antisemitismus in Kunst und Kultur - Podiumsdiskussion im Münchner Volkstheater
DESCRIPTION:Die barbarischen Angriffe der Hamas am 7. Oktober auf israelische Zivilisten waren nicht nur ein Schock für die israelische Bevölkerung\, sondern auch für Juden weltweit. Die Solidarität mit ihnen fiel sehr verhalten aus. Zugleich sahen sie sich mit einer neuen Welle eines offenen Antisemitismus konfrontiert. Besonders verstörend war es für viele\, dass diese Reaktionen häufig auch vom Kulturbetrieb und den Universitäten ausgingen\, von Instanzen also\, die sich im Allgemeinen mit den Opfern von Gewalt solidarisieren und von denen sie  moralische Unterstützung erwartet hätten. \nAn diesem Abend blicken die Schriftstellerin Dana von Suffrin\, der Filmproduzent Martin Moszkowicz und der Filmhistoriker und ehemalige Leiter der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen\, Lars Henrik Gass\, zurück auf ihre Erfahrungen nach dem 7. Oktober 2023 und diskutieren Fragen\, die sich betroffenen Künstlern und Kulturschaffenden stellen in einer Zeit\, in der „die Kultur Spaltungen erzeugt\, die sie einmal verhindern sollte“ (Lars Henrik Gass\, Spiegel\, 28.8.24)\nModeriert wird das Gespräch von der Historikerin Dr. Julie Grimmeisen. \nTeilnehmer/innen:\n\nDr. Dana von Suffrin\, Schriftstellerin und promovierte Historikerin. Ihre Romane („Otto“\, „Noch mal von vorn“) und Hörspiele erhielten zahlreiche Preise. 2024 erschien der von ihr herausgegebene Erzählband „Wir schon wieder. 16 jüdische Erzählungen“. \nMartin Moszkowicz\, Produzent zahlreicher national und international erfolgreicher Spielfilme\, bis 1.3.2024 Vorsitzender des Vorstands der Constantin Film AG\, Professor an der Hochschule für Fernsehen und Film\, München \nDr. Lars Henrik Gass\, Autor\, Filmtheoretiker und Filmkurator\, von 1997 bis 2024 Leiter der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen. 2024 wurde ihm die Ernst- Cramer-Medaille der Deutsch Israelischen Gesellschaft „für seine Zivilcourage\, seinen Anstand und für sein Rückgrat angesichts des antisemitischen Ressentiments“ verliehen.\n\nDr. Julie Grimmeisen\, Referentin für Jüdisches Leben in Bayern und Israel im Büro des Antisemitismusbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung sowie Publizistin u.a. der Studie „Pionierinnen und Schönheitsköniginnen. Frauenvorbilder in Israel 1948 – 1967“. \n  \nLIVESTREAM der Veranstaltung:\nüber YOUTUBE\nhttps://www.youtube.com/live/09ATmpBlMM0?si=HcpCJ2D9xml99EK- \nüber ZOOM\nhttps://uni-regensburg.zoom-x.de/j/69819785203\nMeeting ID: 698 1978 5203\nTime: Jan 19\, 2025 ab 18:30 Amsterdam\, Berlin\, Rome\, Stockholm\, Vienna\nTopic: DIG München \n 
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SUMMARY:!ACHTUNG: DIE VERANSTALTUNG MUSS WEGEN DER ERKRANKUNG DER REFERENTIN ABGESAGT WERDEN! Antisemitismus in postkolonialen Theorien. Ein Vortrag von Randi Becker
DESCRIPTION:Postkoloniale Theorie betrachtet die Aus- und Nachwirkungen des Kolonialismus und sensibilisiert für (Kontinuitäten von) Rassismus. Damit sind ihre Anliegen (gerade in Zeiten des Rechtsrucks und andauernden Asylrechtsverschärfungen) sehr notwendig und aktuell. Postkoloniale Theorie wird an Universitäten als Lektüre in den Sozialwissenschaften vielfach gelesen und auch in sozialen\, antirassistischen\, linken und antifaschistischen Bewegungen stark rezipiert. Seit der Debatte um die Thesen von Achille Mbembe\, der documenta 15 in Kassel und dem „neuen Historikerstreit“ rund um die Thesen von Michael Rothberg\, A. Dirk Moses und Jürgen Zimmerer ist aber auch klar: aktuelle\, postkoloniale Theorien haben häufig ein Antisemitismusproblem. Dabei ist das Vorkommen von Antisemitismus in postkolonialen Theorien aber nicht neu\, sondern die Entwicklung und Verschärfung dieser antisemitischen Motive lässt sich seit dem Entstehen der Theorieströmung nachzeichnen. \nDer Vortrag zeigt auf\, welche unterschiedlichen Formen des Antisemitismus sich bei unterschiedlichen Theoretiker*innen\, sowie in der Entwicklung dieser Theorieströmung bis heute finden lassen und gibt einen Überblick über die zentralsten Motive des Antisemitismus\, die hier vorkommen. \nRandi Becker: \nRandi Becker studierte Sozialwissenschaften\, Soziologie und Politische Theorie in Gießen\, Frankfurt und Darmstadt. Sie promoviert an der Universität Passau mit einer soziologischen Arbeit zur Anschlussfähigkeit von Antisemitismus in Rassismuskritiken. Hauptberuflich arbeitet sie als Dozentin an einem Bildungszentrum sowie als Lehrbeauftragte an verschiedenen hessischen Universitäten. \nwww.randibecker.org
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SUMMARY:Antisemitismus in Kunst und Kultur. Vortrag von Dr. Jakob Baier (Universität Bielefeld)
DESCRIPTION:Antisemitische Narrative sind tief in der europäischen Kulturgeschichte eingeschrieben. Über Jahrhunderte haben sich antijüdische Feindbilder zum „Gerücht über die Juden“ (Adorno) verdichtet und finden ihren Ausdruck in Literatur\, bildender Kunst\, Musik und anderen kulturellen Formen. Im antisemitischen Weltbild fungieren Jüdinnen und Juden als Verkörperung abstrakter\, unverstandener und/oder negativer Phänomene der Moderne. Diese Zuschreibungen manifestieren sich in kulturellen Werken und Praktiken.\nAuch nach dem Zivilisationsbruch der Shoah wirken antisemitische Ressentiments in der Kulturproduktion und -rezeption fort\, und sind noch heute Teil des kollektiven Bewusstseins moderner Gesellschaften. Der Vortrag bietet einen umfassenden Überblick über verschiedene Dimensionen des Antisemitismus in der Kultur. Dabei werden exemplarische Werke und kulturelle Phänomene analysiert\, um antisemitische Muster und Stereotype aufzuzeigen. Ein besonderer Fokus liegt auf den Spezifika der antisemitischen Äußerungen und Darstellungen im Kulturbereich seit dem 7. Oktober 2023.\n\nAnmeldung erforderlich!
URL:https://muenchen.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/antisemitismus-in-kunst-und-kultur-vortrag-von-dr-jakob-baier-universitaet-bielefeld/
LOCATION:Münchner Volkshochschule\, Einsteinstraße 28\, Vortragssaal Gebäude B
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SUMMARY:7. Oktober - Stimmen aus Israel. Vorstellung des Jüdischen Almanach 2024
DESCRIPTION:„Der 7. Oktober 2023\, der sogenannte „Schwarze Schabbat“\, stellt für die Israelis eine Zäsur ohnegleichen dar. Das schiere Ausmaß des Massakers der Hamas\, die ungeheuerliche Brutalität\, die Geiselnahmen und der darauffolgende Krieg\, so lange wie noch keiner zuvor in der Geschichte des Landes\, haben die gesamte Nation traumatisiert“\, stellt die Sozialwissenschaftlerin und Publizistin Gisela Dachs fest. \nZum ersten Jahrestag gibt Dr. Gisela Dachs\, Professorin am Europäischen Forum der Hebräischen Universität Jerusalem und seit 2001 Herausgeberin des Jüdischen Almanachs\, gemeinsam mit Dr. Gilad Shenhav\, Leiter des Zentrums für Israel-Studien an der Ludwig-Maximilians-Universität\, einen Rückblick und eine Einordnung der Ereignisse vom 7. Oktober 2023 und ihrer Auswirkungen. \nBegrüßung: Irene Aue-Ben David\, Leo Baeck Institute – Jerusalem\nEintritt frei. Spenden willkommen
URL:https://muenchen.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/7-oktober-stimmen-aus-israel-vorstellung-des-juedischen-almanach-2024/
LOCATION:Hubert-Burda-Saal\, Kulturzentrum der IKG am St. Jakobs-Platz 18
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SUMMARY:365 Tage 7. Oktober MÜNCHEN GEGEN ANTISEMITISMUS! Nur gemeinsam sind wir stark.
DESCRIPTION:Gedenkveranstaltung und 18-minütiger Marsch gegen Antisemitismus und für die Freilassung aller Geiseln \nGemeinsam mit den Organisatoren der Veranstaltung ruft die Deutsch-Israelische Gesellschaft AG München auf zur Teilnahme an der Kundgebung in Erinnerung an das schlimmste Pogrom seit der Shoah am 7.10.2023. An diesem Tag wurden etwa 1200 israelische Zivilisten gefoltert\, verstümmelt und ermordet sowie deutlich mehr als 200 Geiseln nach Gaza entführt\, wo eine große Zahl von ihnen immer noch unter unsäglichen Bedingungen gefangen gehalten wird. \nSchlimmer noch: Diese Vorfälle und Israels Kampf um seine Existenz im Verteidigungskrieg gegen die Terrororganisation Hamas führten zu einer neuen Welle des Antisemitismus\, zu verstärkter Dämonisierung und Stigmatisierung Israels\, der einzigen Demokratie in Nahost.\nWir rufen auf zum Protest gegen diese gefährliche Entwicklung und zur Demonstration unserer Solidarität mit allen betroffenen Israelis und Juden. \nDie Kundgebung steht unter der Schirmherrschaft von\nDr. h.c.mult Charlotte Knobloch\, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern sowie\nDieter Reiter\, Oberbürgermeister von München \nZahlreiche Redner haben ihre Teilnahme\, über 50 Organisationen ihre Unterstützung zugesagt. \nNähere Informationen siehe: https://www.muenchengegenantisemitismus.de/
URL:https://muenchen.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/365-tage-7-oktober-muenchen-gegen-antisemitismus-nur-gemeinsam-sind-wir-stark/
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SUMMARY:Die Rückkehr des Terrors. Wie uns der Djihadismus herausfordert. Vortrag von Prof. Dr. Peter R. Neumann
DESCRIPTION:Seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 mobilisiert sich weltweit eine neue Gewaltbewegung\, die sich in westlichen Gesellschaften schnell auszubreiten droht – nach dem Angriff gab es in Europa bereits mehr Anschlagsversuche als im gesamten Jahr zuvor.\nDer Terrorismus-Experte Peter R. Neumann zeigt auf\, wie sich der Dschihadismus seit dem 11. September 2001 entwickelt hat und was die neue Gefahr ausmacht seine Analyse führt vor Augen\, was Sicherheitsbehörden und Politik tun müssten\, um dieser Gefahr und den daraus resultierenden möglichen gesellschaftlichen Konflikten angemessen zu begegnen. \nPeter R. Neumann ist Professor für Sicherheitsstudien am King´s College London\, leitete dort das Internationale Centre for the Study of Radicalisation (ICSR) und berät derzeit die Europäische Kommission zum Thema Extremismus.
URL:https://muenchen.deutsch-israelische-gesellschaft.de/termin/die-rueckkehr-des-terrors-wie-uns-der-djihadismus-herausfordert-vortrag-von-prof-dr-peter-r-neumann/
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SUMMARY:Kloster St. Ottilien: Wohnort jüdischer Überlebender (DPs) und wichtige Drehscheibe der Einwanderung nach Israel. Ein Ausflug mit Wolfgang Scheel
DESCRIPTION:Programm: \nVormittag:      Grundtour mit jüdischem Friedhof\nMittag:            Mittagessen in der Klostergaststätte\nNachmittag:   Vertiefungstour \nBitte unbedingt rechtzeitig anmelden!  (Mindestteilnehmerzahl erforderlich)\nNähere Informationen werden Ende August/Anfang September bekanntgegeben
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SUMMARY:TERMIN VERSCHOBEN: Antisemitismus in Kunst und Kultur. Ein Vortrag von Jakob Baier\, Universität Bielefeld
DESCRIPTION:TERMIN WIRD WEGEN ERKRANKUNG DES REFERENTEN VERSCHOBEN – NEUER TERMIN WIRD IN KÜRZE BEKANNTGEGEBEN \n\nAntisemitische Narrative sind tief in der europäischen Kulturgeschichte eingeschrieben. Über Jahrhunderte haben sich antijüdische Feindbilder zum „Gerücht über die Juden“ (Adorno) verdichtet und finden ihren Ausdruck in Literatur\, bildender Kunst\, Musik und anderen kulturellen Formen. Im antisemitischen Weltbild fungieren Jüdinnen und Juden als Verkörperung abstrakter\, unverstandener und/oder negativer Phänomene der Moderne. Diese Zuschreibungen manifestieren sich in kulturellen Werken und Praktiken.\nAuch nach dem Zivilisationsbruch der Shoah wirken antisemitische Ressentiments in der Kulturproduktion und -rezeption fort\, und sind noch heute Teil des kollektiven Bewusstseins moderner Gesellschaften. Der Vortrag bietet einen umfassenden Überblick über verschiedene Dimensionen des Antisemitismus in der Kultur. Dabei werden exemplarische Werke und kulturelle Phänomene analysiert\, um antisemitische Muster und Stereotype aufzuzeigen. Ein besonderer Fokus liegt auf den Spezifika der antisemitischen Äußerungen und Darstellungen im Kulturbereich seit dem 7. Oktober 2023.\n\nTERMIN VERSCHOBEN AUF DEN 20.11.2024
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LOCATION:Der Veranstaltungsort wird bei Anmeldung bekannt gegeben.
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SUMMARY:!ACHTUNG ABGESAGT!: Aktueller Antisemitismus: Zwischen opportuner Adaption und virulenter Obsessivität
DESCRIPTION:Leider muss der Vortrag krankheitsbedingt abgesagt werden. \nEin Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Monika Schwarz-Friesel\nInstitut für Sprache und Kommunikation\, TU Berlin \nAnmeldung erforderlich unter: muenchen@digev.de \nMonika Schwarz–Friesel versteht Judenhass als ursprünglich in frühchristlichen Texten vermittelte kulturelle Denk- und Gefühlskategorie und Position der Abgrenzung als Basis für Hassrede\, Verachtung und Stigmatisierung\, die sich\, im Kern unverändert\, dem jeweiligen Zeitgeist anpasst und damit einer Logik „opportuner Adaption“ folgt. So prägte sie\, gemeinsam mit ihrem Ko-Autor Jehuda Reinharz den Begriff der „Israelisierung der antisemitischen Semantik“. Hochaktuell und treffend ist zudem ihre Erkenntnis\, dass Antisemitismus stets vor allem in akademischen Kreisen verankert war und über diese vermittelt wurde. \nMonika Schwarz-Friesel gilt als eine der bedeutendsten Antisemitismusforscher*innen in Europa.\nÜber ihre jüngste Arbeit „Toxische Sprache und geistige Gewalt“ schrieb Sebastian Engelbrecht: „Monika Schwarz-Friesel durchleuchtet das Thema Antisemitismus in einzigartiger historischer und sprach-analytischer Tiefe“ (DLF\, 17.10.2022) \nAktuell: \nhttps://www.wina-magazin.at/man-muss-auf-die-repression-von-antisemitismus-setzen/ \n  \nhttps://www.youtube.com/watch?v=DIWL7pWuEHA \n  \nhttps://www.boell.de/de/2024/01/02/die-sprache-des-antisemitismus-judenfeindliche-rhetorik-nach-dem-71023 \n  \nhttps://www.tu.berlin/linguistik/nachrichtendetails/aus-aktuellem-anlass-zu-den-antisemitischen-ausschreitungen-an-deutschen-universitaeten \n  \nhttps://www.tu.berlin/linguistik/nachrichtendetails/israelbezogener-antisemitismus-was-ist-das \n 
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LOCATION:Ludwig-Maximilians-Universität\, Kleine Aula\, Raum A 120 – Anmeldung erforderlich unter: muenchen@digev.de\, Geschwister-Scholl-Platz 1\, 80539 München
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SUMMARY:Responses to 7 October - Vortrag und Buchvorstellung von David Hirsh und Rosa Freedman
DESCRIPTION:Vortrag und Buchvorstellung mit David Hirsh und Rosa Freedman in englischer Sprache \nDavid Hirsh\, Academic Director of the London Centre for the Study of Contemporary Antisemitism and Senior Lecturer at Goldsmiths\, University of London.\nRosa Freedman\, Professor of Law\, Conflict and Global Development\, Reading University \n  \nThis three-volume anthology comprises diverse intellectual responses to the Hamas-organised day of murder\, sexual violence and kidnapping. \nResponses to 7 October: Antisemitic Discourse focuses on the ideology that motivated it and the antisemitism that shaped many responses to it. It examines the provenance of the Jew-hatred\, from English history to Palestinian Islamism; from toxic 19th century ‘Jewish Question’ rhetoric  to the perversion of the Trotskyist tradition that allowed parts of the left to embrace antisemitism. It includes Howard Jacobson’s lecture of 22 October on antisemitism and it focuses on what was significant about this attack. There is discussion from Britain\, Germany\, Poland\, and Norway\, and a linguistic account of responses. \nResponses to 7 October: Law and Society begins with a legal\, and a genocide studies critique of the claim that Israel is genocidal; another reflects on the absence of an understanding of antisemitism in international legal discourse. There are reflections on experiences in the Palestine solidarity movement and on the twists that discourse there takes. Contributions draw on Judaism\, feminism\, and sociology to face what happened and to trace how Israelis were transported back to a quintessentially pre-Israel Jewish experience. Others survey reports of antisemitism around the globe in the wake of 7 October\, including pieces about Britain and Germany. \nResponses to 7 October: Universities focuses on the heartland of contemporary antisemitic thinking\, which is scholarship; and its reflection in student discourse on campus. Contributions go back to Sartre and to debates of Marx’s time; another looks at the New Left forged in the civil rights movement\, and shows how antisemitic responses to the 2023 violence were anticipated by some of the responses to the 1967 Arab League aggression. The feminist movement and ‘progressives’ more generally come under scrutiny\, and there is analysis of antisemitism on campus after 7 October\, showing how it is tolerated and protected there; including in archaeological attempts to deny that there is an ancient Jewish history in Israel. \nYou will be able to buy signed copies at the event. \n  \nhttps://www.routledge.com/Responses-to-7-October-3-volume-set/Freedman-Hirsh/p/book/9781032822099 \n 
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